wir brauchen praktisch veranlagte Leute   

Skulpturengruppe
unter der Anleitung von Jürgen Tehler
Tel:0 54 06 / 31 05

Herstellung von Skulpturen aus verschiedenen Materialien.

Die erste Skulptur steht, die zweite auch, aber größer und verschönert den Kreisel auf der Icker Landstraße 

Kreativgruppe Skulpturen
Entstehung und Ziele der Gruppe
Im Herbst 2005 fanden sich Gleichgesinnte, die sich die Aufgabe stellten, Skulpturen für den öffentlichen Raum von Belm zu entwerfen und vorzuschlagen. Ausschlaggebend war ein Projekt mit dem Titel „Skulpturenpfad am Ickerbach“. Dieses Projekt sollte mit Jugendlichen durchgeführt werden. Es wurde leider im Sommer 2005 für gescheitert erklärt.

Nach dem Motto, es muss doch möglich sein, wurden im Winter 2005/2006 viele Entwürfe gemacht, von denen einige in maßstäbliche Modelle umgesetzt wurden. Grundanforderung war neben der künstlerischen Aussage Langlebigkeit, Vandalismusresistenz und handwerklich einwandfreie Herstellung der Skulpturen.
Kern des Konzeptes war, dass Entwürfe und Bau der Skulpturen kostenlos eingebracht und die Gelder für das benötigte Material von Sponsoren eingeworben werden sollten.

Planungsphase
Zunächst wurden den entsprechenden Gremien der Gemeindeverwaltung die Entwürfe vorgestellt und die konzeptionelle Vorgehensweise erläutert.
Nach Abstimmung in den Gremien stimmte die Verwaltung dem Vorhaben zu und wählte „Die buckeligen Schwätzer“ und die „Umklammerung“ zur Realisierung aus.
Der Finanzbedarf für „die buckeligen Schwätzer“ konnte in relativ kurzer Zeit bei Belmer Unternehmen eingeworben werden, so dass die eigentliche Bauplanung beginnen konnte.

Baubeginn war im Juni 2006.
Der Finanzbedarf für die „Umklammerung“ war erheblich höher. Erst im Frühjahr 2008 war die Finanzierung der Materialkosten gesichert. Die Bauplanung begann im April 2008.

Material und Bau der Skulpturen
Beide Skulpturen sind aus „Cor-Ten“ Stahlblechen gefertigt. Dieser Stahl bildet aufgrund seiner Legierung eine rostfarbige Oberfläche. Es ist aber kein Rost im herkömmlichen Sinne, da der Materialabtrag über die Zeit sehr gering ist. Es ist eine lange Lebensdauer zu erwarten.

Die Bleche wurden mittels Laserschneiden zugeschnitten und zu kastenförmigen Profilen zusammengeschweißt. Aufwändiges Schleifen und Putzen war notwendig, um eine ungestörte Fläche zu erzeugen. Abschließend wurden die Skulpturenteile, zur Entfernung des Restzunders, mit Feinkies gestrahlt. Damit wurde eine möglichst gleichmäßige Ausbildung der Patina erreicht.

Eine Ausnahme ist die Kugel der „Umklammerung“. Es ist eine Hohlkugel aus normalem Stahl. Aus Korrosionsgründen und Farbgebung wurde eine Spezialgrundierung aufgetragen mit anschließender Pulverlackierung. Die Beschichtung wurde bei ca. 90 Grad ausgehärtet.
Als Arbeitsplatz stand eine Halle auf dem Bauhof der Gemeinde Belm zu Verfügung. Da überwiegend die Arbeiten  mit Manneskraft“ bewältigt werden mussten, waren die beteiligten Erbauer bisweilen stark strapaziert.

Fazit:
Beide Skulpturen sind von dem Belmer Bürgern positiv aufgenommen worden. Besonders die „Umklammerung“, weil die notwendigen Forderungen zum Schutz der Umwelt thematisiert werden.

Es hat sich gezeigt, dass mit einem schlüssigen Konzept und entschlossenem Willen, auch in Belm, einiges bewirkt werden kann.
Die Gruppe konnte leider in ehemaliger Zusammensetzung nicht erhalten werden. Ob ein Neuanfang gelingt, ist z. Zt. nicht in Sicht.
„Die buckligen Schwätzer“ Standort Marktring Übergabe an die Öffentlichkeit: September 2006

 

Die neue Skulptur

Kreisel landauf, landab - wohin das Auge reicht. Wo früher eine Kreuzung war, entsteht beim Bau eines

Kreisverkehrs auch immer eine Freifläche und damit ein Gestaltungsspielraum. Doch wie nutzt man ihn?

Was stellt  man drauf? Tassen? Findlinge? Die Belmer gar entschieden sich für eine „Umklammerung“ so

heißt die Skulptur. die von Künstlern des Belmer Vereins für Bildung und Kultur (BiKult) entworfen und

gefertigt wurde und die seit

 

17.10.07 den Kreisel am Power Weg und der Icker Landstraße ziert.
Aufbau der  Skulptur am 17.10.07